Diagnose und individuelle Förderung im Mathematikunterricht

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Das erfolgreiche Kooperationsprojekt der Universität Bielefeld mit dem Ministerium für Schule und Weiterbildung wurde mit einer Tagung an der Hochschule abgeschlossen.


Dr. Andreas Pallack, der das Projekt über 4 Jahre koordinierte traf die Initiatoren und Verantwortlichen Prof. Dr. Rudolf vom Hofe und Alexander Salle (beide Universität Bielefeld) sowie Ministerialrätin Renate Acht vom Ministerium für Schule und Weiterbildung.

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Ausgangspunkt des Projektes war die Frage, wie man Schülerinnen und Schüler im Mathematikunterricht besonders fördern kann. “Wir haben uns zu Beginn viele Projekte angeschaut. Ein Problem war, dass unter Individualisierung vieles verstanden werden kann. Wir haben einen Rahmen entwickelt, der theoretisch fundiert und für den alltäglichen Unterricht trotzdem geeignet ist. Die Entwicklung geschah in Kooperation mit 5 Schulen aus dem Bereich Bielefeld.“ erklärt Andreas Pallack, Schulleiter des Franz-Stock-Gymnasiums, der seit vielen Jahren mit dem Schulministerium zusammenarbeitet.

Teile der beeindruckenden Ergebnisse kann man unter www.sinus.nrw.de einsehen. Entstanden ist ein umfassender, praktischer Materialpool, der wissenschaftlich abgesichert wurde. Viele Schulen sind von dem praktischen Konzept überzeugt, wie sich nach dem einleitenden Vortrag von vom Hofe und Pallack zeigte.

Und wie steht es um die individuelle Förderung am Franz-Stock-Gymnasium?

Pallack: “Ich bin erst seit kurzer Zeit Schulleiter – jedoch verfügt unsere Schule über das Gütesiegel individuelle Förderung. Und nach allem, was ich bis jetzt gesehen habe tragen wir dieses Siegel zu Recht.“ An der Tagung nahmen auch Lehrkräfte des Franz-Stock-Gymnasiums teil, so dass die Schülerinnen und Schüler von den neuen Erkenntnissen aus dem Projekt “Diagnose und individuelle Förderung im Mathematikunterricht“ profitieren können.