Mathematikfortbildungen am FSG zur Software „Fathom“ und zur individuellen Förderung


Die Mathematiklehrerinnen und -lehrer des Franz-Stock-Gymnasiums sind ständig bemüht sich in ihrem Fach weiterzubilden, um stets auf dem neuesten Stand der Wissenschaft und Didaktik zu bleiben.
Dazu finden in regelmäßigen Abständen Fortbildungen zu aktuellen Themen statt. Im Folgenden werden zwei Fortbildungen vorgestellt, die vor kurzem am FSG angeboten wurden.

Stochastik und der Umgang mit der Software „Fathom“:
Am 21. Januar fand eine Fortbildung zum Thema „Stochastik“ in der Sekundarstufe I statt, an der alle Mathelehrkräfte des FSG teilgenommen haben.
Professor Dr. Rolf Biehler und sein Team von der Universität Paderborn vermittelten dabei Grundlagen im Umgang mit der Software „Fathom“, die ab diesem Schuljahr verstärkt im Mathematikunterricht des FSG eingesetzt wird.
Hintergrund dieser Fortbildung ist die Einführung der Bildungsstandards und der damit verbundenen stärkeren Gewichtung der Leitidee Daten und Zufall. Dies führt zu einem fachlichen und fachdidaktischen Nachholbedarf sowohl bei Lehrenden als auch bei Lernenden.

Individuelle Förderung von mathemathischen Potenzialen:
Eine der zentralen Herausforderungen für Lehrkräfte beim Unterrichten heterogener Lerngruppen ist das individuelle Fördern von Schülerinnen und Schülern. Während sich viele Projekte/ Ansätze zur Diagnose und Förderung der letzten Jahre vor allem auf Mathematikschwache bezogen haben, steht am FSG das Erkennen und Fördern von mathematischen Potenzialen im Vordergrund.
Dabei geht es nicht nur um leicht erkennbare Begabte, sondern vor allem auch um noch schlummernde, latente Potentiale, die sich nur in mathematische Stärken ausbilden, wenn sie entsprechend gefördert werden.
Die Diagnose und Förderung soll im Rahmen eines natürlich differenzierenden Regelunterrichts erfolgen, weil in Spezial-/ Förderkurse nur bereits entdeckte Jugendliche kommen. Das FSG setzt auf mathematisch reichhaltige, offen differenzierende Lernumgebungen und adaptive, interessen- und selbstkonzeptförderliche Moderation.
Um den Mathematiklehrerinnen und –lehrern des FSG diesen Ansatz näherzubringen fand am 01.02.2017 eine erste Videoanalyse von Unterricht im Rahmen des Projektes „DoMath“ in Kooperation mit dem Institut für Mathematikdidaktik der Universität Dortmund statt in den Stufen 7 und 8 statt. Angeleitet wurde dies von Prof. Dr. Susanne Prediger und ihrem Team.