PRO DIVERSITY: Schulleiter lernt von Experten

Pro Diversity Veranstaltung 2015

Wie treffen wir wichtige Entscheidungen? Ist doch klar: Rational … ! Ist das tatsächlich so?

Der genauere Blick zeigt: Häufig müssen wir auf unsere Intuition vertrauen. Unser Schulleiter Dr. Andreas Pallack sollte doch eigentlich ein Kopfmensch sein – oder? Genau deswegen wurde er zu Pro Diversity eingeladen, einer hochkarätig besetzten Podiumsdiskussion. Aufmerksam geworden ist man auf den 42jährigen Pädagogen durch die bundesweite Presse zum Einsatz digitaler Medien am FSG.

Bericht der Hanauer Presse: HANAUER ANZEIGER zu_Pro Diversity 2015

Pro Diversity Veranstaltung 2015

Die Veranstaltung fand in im Senkenberg Naturmuseum vor gut 400 geladenen Besuchern statt. Moderiert wurde die Veranstaltung von Nina Ruge.

Pro Diversity Veranstaltung 2015

Und, wie hat sich unser Schulleiter geschlagen? Hier ein Auszug aus der Hanauer Presse: „Auch Andreas Pallack sprach sich für eine Kombination aus beidem – Kopf und Bauch – aus. Als Leiter des Franz-Stock-Gymnasiums in Arnsberg plädiert er für einen Unterricht mit und nicht gegen die Technik, betont bei aller Computerbegeisterung jedoch die Wichtigkeit der menschlichen Bindung. „Das Lernen kommt durch die Beziehung zur Lehrkraft“, meinte er. Nicht die technische Ausrüstung von heute würde zu einem besseren Lernerfolg führen, sondern die positive Einstellung der Schüler zum Lernstoff. Und den bekämen sie, indem sie die – für sie ja positiv besetzte – neue Technik auch im Unterricht nutzen dürften. Lehrer plus Technik ist für ihn die Formel zu motiviertem Lernen, sprich: wenn’s Spaß macht, weil man gut mit der Lehrkraft kann, und weil man das, was man auch zu Hause mit Begeisterung nutzt, fürs Lernen einsetzen darf.“

Der Umgang mit digitalen Medien am Franz-Stock-Gymnasium in Arnsberg hat bundesweit für Aufmerksamkeit gesorgt. Dabei betont der Schulleiter: „Wir sind eine Schule auf dem Weg und noch lange nicht angekommen. Jedoch denken wir heute schon über den Unterricht in fünf bis zehn Jahren nach. Nur mit nachhaltigen Konzepten können wir unseren Lernenden sowie den zukünftigen Schülergenerationen Rechnung tragen. Unsere Ansätze sind technisch durchaus bescheiden, denn wir setzen nicht die perfekte Ausstattung. Dafür sind unsere Konzepte kreativ sowie didaktisch durchdacht und deswegen extrem wirkungsvoll.“

Andreas Pallack saß mit dem Experten für Manipulation durch Gerüche, Hans Hatt, dem Gedankenverführer Florian Ilgen sowie dem Deutschlandchef der Boston Consulting Group Carsten Kratz auf dem Podium. Sein Fazit: „An diesem Abend habe ich unglaublich viel gelernt. Ich durfte mit tollen Menschen, die ihre eigene Sicht auf das Thema hatten, aus schulischer Perspektive diskutieren – das war sehr bereichernd. Ich danke der Heraeus-Stiftung, insbesondere Beate Heraeus, welche auf unsere Schule aufmerksam wurde, für die Möglichkeit Ansätze unseres Gymnasiums im Rahmen dieser Veranstaltung vorzustellen und vielleicht einige unserer Ideen, zum Beispiel aus dem Projekt SINUS.NRW für das Fach Mathematik, zu multiplizieren.“