Highlights 2017: EF–Fahrten – „Auf den Spuren von Franz Stock“ und Europa-Fahrt

Jiman El-Haddad und Krenare Bytiqi berichten von der Französisch-Fahrt:

Am Freitag, den 07.07.2017 versammelten sich am Soccer Point alle Schülerinnen und Schüler, die am Französischunterricht der EF teilnehmen, um sich auf die Reise nach Frankreich zu machen.
Das erste Ziel war die magische Stadt der Liebe: Paris. Nach einer anstrengenden neunstündigen Fahrt wurde der Bus durch den atemberaubenden Blick auf den Triumphbogen und durch das Lied „Champs Elysées“ von Joe Dassin wieder zum Leben erweckt. Alle sangen – so gut es ging – fröhlich mit, und eins war sofort klar: Paris würde eine unvergessliche Zeit bedeuten.
Im Jugendhotel am Louvre angekommen, gab es nicht viel Zeit zum Verschnaufen, denn nach einer Stunde sollte der erste Programmpunkt stattfinden, eine Bootsfahrt auf der Seine, durch die wir einen ersten Eindruck von Paris gewinnen konnten.
Am Samstag stand die Entdeckung von jeweils einem Park, einem Museum sowie einem besonderen Gebäude in Gruppen auf dem Tagesplan. Danach folgte Freizeit und ein schönes gemeinsames Abendessen mit heiterer Gitarren -und Akkordeonmusik, ein unvergesslich lustiger Restaurantbesuch, auf dem jeder auf seine Kosten gekommen ist.
Der Morgen darauf führte uns auf den Mont-Valérien, wo uns die emotionale Geschichte Franz Stocks nahe gebracht wurde und eine besinnliche Stimmung herrschte. Zum Nachmittag gab es die nächste Gruppenentdeckungstour, diesmal nach einem nach Wunsch gewählten Viertel. Das nasse Highlight folgte am Abend am Pariser Eifelturm. Trotz plötzlichen Unwetters ließen wir den Aufstieg auf den Turm nicht ins Wasser fallen, wobei wir es leider nur bis zur 2. Plattform schafften, weil das Wetter uns einen Strich durch das weitere Hochsteigen zog. Durchnässt schossen wir schließlich witzige Fotos und genossen zurück auf festem Boden den atemberaubenden Anblick des leuchtenden Eifelturms, bevor es zum Jugendhotel zurückging.


Am nächsten Morgen brachen wir nach dem Frühstück zum zweiten Stopp unserer Frankreichreise auf und wir fuhren nach Chartres. Nachmittags erreichten wir unsere neue Unterkunft, ein Internat, das denselben Namen trägt wie den unserer Schule. Abends fuhren wir in die Innenstadt Chartres, wo wir eine Stadtführung über die geschichtlichen Hintergründe des Ortes genossen. Der Höhepunkt des Abends stellte jedoch die magische Lichtershow der Notre Dame dar (Chartres en Lumières).

Am Dienstag besichtigten wir die Begräbniskirche Franz Stocks und ließen das Innere der ihm gewidmeten Kirche auf uns einwirken. Danach hieß es in Gruppen Passanten auf der Straße über Franz Stock zu interviewen, wobei wir unsere Französischkenntnisse unter Beweis stellen mussten. Im Park folgte ein ausgelassenes Picknick, was uns die Küche des Internats zubereitet hatte. Den Tag, aber auch die gesamte Fahrt rundete die Filmvorführung „Die Schüler der Madame Anne“ perfekt ab. Der Filmeabend stellte das Ende einer mehr als gelungenen Fahrt dar, auf der wir als Gruppe super zusammengewachsen sind. Dafür wollen wir uns nochmals herzlich bei Frau Opitz sowie Frau Balke und Herr Hösgen bedanken: Vous êtes simplement fantastique!

Vom Samstag, 08. Juli bis Donnerstag, 13. Juli erlebten die Schülerinnen und Schüler auch bei der Europafahrt nach Straßburg eine wunderschöne Zeit. Das Wetter war einfach genial und neben dem abwechslungsreichen Programm blieb trotzdem genügend Zeit für eigenen Erkundungen.

Am Sonntag stand eine Stadtführung in Straßburg an. Ein ganz besonderes Highlight gab es abends: eine Lichtershow wurde an den Straßburger Münster projiziert und mit Musik untermalt.

Am Montag ging es Richtung Elsass: Neben einer Besichtigung des Konzentrationslagers Natzweiler-Struthof wurde ein Abstecher zum Kloster St. Mont Odile gemacht. Von dort hatte man einen traumhaften Blick in die Ferne.
Der Dienstag stand ganz im Zeichen der europäischen Institutionen: Neben einer Führung im Europarat wurde auch das Europaparlament besucht.

Die Fahrt nach Colmar stand für Mittwoch auf dem Plan: Neben einer Kahnfahrt auf der Lauch blieb genügend Zeit für typisch elsässische Köstlichkeiten.

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