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Blogbeiträge (4)

  • Unsere neuen Schulpullis - ein Zeichen der Gemeinschaft

    Schon bevor die ersten Lieferungen eintrafen, war die Vorfreunde groß. Überall wurde darüber gesprochen, welche Farben es geben würde, wer sich einen Hoodie bestellt hatte und wer sich gleich mit mehreren Shirts eingedeckt hatte. Die neuen Schulpullis entwickelten sich schnell zum gemeinsamen Thema auf dem Schulhof. Als schließlich die Kisten eintrafen, ging alles überraschend schnell: Innerhalb einer Woche hielten alle ihre Bestellungen in den Händen. Ob Hoodie oder Shirt, dunkelgrün, schwarz, rot oder blau – auf einmal tauchten die neuen Farben in jeder Ecke der Schule auf. Manche trugen ihre Sachen schon am nächsten Tag, andere hoben sie sich für besondere Anlässe auf. Besonders praktisch war, dass die Lieferung rechtzeitig vor den anstehenden Klassenfahrten und Projekttagen ankam. Auf vielen Gruppenfotos zeigte sich derselbe Trend: verschiedene Klassen, unterschiedliche Jahrgänge, aber ein gemeinsames Logo. Und genau das machte sich auch im Alltag bemerkbar. Wenn Schülerinnen und Schüler verschiedener Klassen aneinander vorbeigingen, entstand durch die gemeinsamen Farben ein leises Gefühl von Zusammengehörigkeit – ganz ohne große Worte. Die neuen Schulpullis und Shirts sind inzwischen fest im Schulbild angekommen. Sie sind bequem, vielfältig kombinierbar und vor allem ein sichtbares Zeichen dafür, was das FSG ausmacht: Viele Wege, viele Klassen – und trotzdem eine Gemeinschaft.

  • Aufwachen, mitreden, mitgestalten – Jakobs Mission für die SV

    Die Schülervertretung (SV) unserer Schule erwacht zu neuem Leben – und das hat viel mit dem neuen Schülersprecher Jakob Schreiber  zu tun. Mit klaren Zielen, viel Energie und einem offenen Ohr für alle hat sich der vorgenommen, die Interessen der Schülergemeinschaft wieder stark zu machen. „Weil es so nicht weitergehen konnte!“, beschreibt Jakob den Auslöser für seine Kandidatur. In seiner Wahlrede sprach er offen an, was viele empfanden: Die SV sei „im Tiefschlaf“ gewesen, Aktionen seien ausgefallen und niemand habe sich wirklich zuständig gefühlt. „Wenn man merkt, dass etwas schiefläuft, muss man selbst aktiv werden“, so Jakob. Seine Botschaft: Es braucht einen Neustart – mit Struktur, Teamgeist und echten Veränderungen. Ein Neustart mit klarer Struktur Jakobs erstes Ziel ist es, die SV neu zu organisieren. „Wir wollen wieder klare Strukturen im Schülerrat schaffen, damit wir stabile Positionen vertreten können – statt nur ‚irgendwas‘ zu machen. “Dazu gehört auch eine enge Zusammenarbeit mit Lehrkräften, Schulleitung und Eltern. Nur so könne die SV sicherstellen, dass Anliegen der Schüler nicht einfach in einer Schublade verschwinden, sondern wirklich umgesetzt werden. Diskutieren, Vermitteln, Standhalten Am meisten Spaß macht Jakob das Reden. „Ich liebe es, über schulpolitische Themen zu diskutieren – auch wenn die Meinungen mal weit auseinandergehen. “Gerade das macht die Arbeit spannend, aber auch herausfordernd: „Eltern wollen dies, Schüler das, Lehrer sehen manches ganz anders – da braucht man Nerven und Kompromissfähigkeit.“ Manchmal müsse man aber auch standhaft bleiben, wenn es um zentrale Interessen der Schülerschaft gehe. Eine SV, die gehört wird Gemeinsam mit seinem engagierten Team – Lea, Paul, Tillmann und den Schulkonferenz-Mitgliedern Lara, Jake und Zoe – arbeitet Jakob daran, die SV zu einem echten Sprachrohr der Schüler zu machen. „Unser Ziel ist, dass sich wirklich jeder in unserer Arbeit wiederfindet“, sagt er. „Die Schule ist unser Lebensraum – und jeder soll die Möglichkeit haben, ihn mitzugestalten.“ Neben großen Projekten sollen auch kleine Ideen und Alltagsverbesserungen Raum bekommen. Offenheit und Teamgeist Besonders wichtig ist Jakob die Offenheit im Austausch: „Wir sind für alle da – jeder kann mich oder das Team jederzeit ansprechen oder über den Messenger erreichen. Die Tür ist immer offen. “Damit sendet der neue Schülersprecher ein klares Signal: Die SV ist kein abgehobenes Gremium, sondern ein lebendiger Teil der Schulgemeinschaft – mit Platz für jede Stimme.

  • „Das Klassenbuch“ – Eine Geschichte über Erinnerung, Mut und das, was bleibt.

    Es begann mit einem Satz. Gesprochen an einem Maitag im Jahr 2011, am Rande eines Klassentreffens. Die ehemaligen Schülerinnen und Schüler des Abiturjahrgangs 1971 des Franz-Stock-Gymnasiums saßen zusammen, blickten in alte Gesichter, lachten über alte Geschichten – und dann sagte jemand: „Man müsste das alles mal sammeln.“ Damals dachte wohl niemand ernsthaft daran. Aber der Gedanke blieb und wurde beim Klassentreffen sieben Jahre später im September 2018 konkret. Das „Goldene Abitur“ rückte näher. 50 Jahre nach dem Abschluss sollte mehr entstehen als Gruppenfotos vor Schulgebäuden. Die Frage stand im Raum: Wie erinnert man sich angemessen an eine Zeit, die einen geprägt hat – und zugleich so fern scheint? Vier aus der Runde beschlossen, es zu versuchen: Marion Klingelnberg, Michael Kleff, Regina Manecke und Dagmar Deiters.Sie wurden das Herz des Projekts. Und bald tauchten sie ab – in vergilbte Tagebücher, in vergessene Kartons, in Stadtarchive und Landesarchive. Was sie fanden, war mehr als nur Erinnerungsmaterial. Es war ein Schatz: alte Stundenpläne, Lehrerzitate, Briefe, politische Flugblätter, Theaterprogramme, Fotos vom Schullandheim, Zeitungsberichte, Dokumente aus Archiven – und Geschichten, viele Geschichten.Aus all dem entstand: „Klassenbuch 1963–1971“. 258 Seiten stark. Voller Leben. Die Schulzeit dieser Generation war mehr als Unterricht und Hausaufgaben. Sie fiel in eine Zeit des Aufbruchs. 1968 war nicht weit weg – auch wenn man in Neheim-Hüsten nicht auf die Barrikaden ging wie in Berlin.Doch der Wind der Veränderung wehte auch durchs Sauerland: Mädchen durften erstmals auf das Gymnasium. Im Fernsehen lief Beatmusik. Schüler diskutierten Politik und stellten Fragen, auf die es keine klaren Antworten mehr gab.   Das Buch erzählt zum Beispiel davon: Koedukation – Mädchen dürfen aufs Gymnasium! Zu den materiellen und ideologischen Rahmenbedingungen des Franz-Stock-Gymnasiums in unseren ersten Schuljahren Stundenplan 1969 und Hausaufgaben 1969/1971 Die Geschichte einer Politisierung in der sauerländischen Provinz Der Klang der Revolte Unser Landschulheim: Auszeit vom Schulalltag Theater: Brecht-Abend 1968 Die letzten 10 Monate – Tagebuchaufzeichnungen Rückblick: Ein Gebäude im Wandel der Zeit Im Vorwort des Buches heißt es: „Wenn sich der eine oder die andere an einige der Ereignisse anders erinnert, so liegt das in der Natur der Sache.“ Und tatsächlich: Das Klassenbuch ist keine Chronik mit Anspruch auf Vollständigkeit oder „objektive Wahrheit“.Es ist ein Mosaik, eine Rückschau in der Erinnerung der beteiligten Autorinnen und Autoren an eine Schulklasse und an ein Lebensgefühl in den bewegten Endsechziger- und frühen Siebzigerjahren. „Die Ereignisse in und außerhalb des Franz-Stock Gymnasiums [waren] Spiegelbilder dieser Ereignisse im Kleinen. Ob Jugendkultur – Zeitschriften wie Twen und konkret, Fernsehsendungen wie der Beat Club, Festivals wie das auf der Burg Waldeck oder die Essener Songtage –, Politik – der Übergang von der Großen Koalition zur Brandt-Scheel-Regierung –, Jugendbewegung – APO und Schülerbewegung: Das waren die Rahmenbedingungen, unter denen wir die Jahre bis zum Abitur 1971 als Klasse verbracht haben. … unser schulischer und außerschulischer Alltag war geprägt von Lebensgenuss und Konsumkultur auf der einen Seite, Interesse für gesellschaftliche Probleme und Politik auf der anderen. Erinnerungen sind immer subjektiv gefärbt. Vor allem, wenn es um lange zurückliegende Ereignisse geht. An bestimmte Sachen will man/frau sich gar nicht erst erinnern, bei anderen sind die Erinnerungen von Wunschdenken gelenkt“, so schreibt es das Redaktionsteam. Doch gerade in dieser Offenheit liegt der besondere Wert des Buches. Es zeigt: Erinnern heißt nicht nur bewahren, sondern auch aushalten, einordnen, manchmal neu verstehen. Das „Klassenbuch“ ist kein nostalgisches Zurücklehnen. Es ist ein Dokument der Auseinandersetzung: mit der Schule, mit der Gesellschaft, mit der eigenen Erinnerung. Und vor allem: mit der Frage, wie wir geworden sind, was uns in der Zeit des Heranwachsens geprägt und unsere Lebenswege beeinflusst hat. Es erzählt nicht nur die Geschichte einer Klasse – sondern auch die Geschichte einer Generation. Wer möchte, kann das Buch im Sekretariat des Franz-Stock-Gymnasiums einsehen. Und wer genau hinhört, wird vielleicht zwischen den Zeilen noch einmal diesen Satz hören :„Man müsste das alles mal sammeln.“ Zum Glück hat ihn damals jemand ernst genommen.

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Andere Seiten (38)

  • Anmeldung | FSG Arnsberg

    Die offiziellen Anmeldezeiträume des Franz-Stock-Gymnasiums liegen meist zu Beginn des Kalenderjahres und werden frühzeitig auf dieser Internetseite bekannt gegeben. Anmeldung am FSG Die offiziellen Anmeldezeiträume liegen meist zu Beginn des Kalenderjahres und werden frühzeitig auf dieser Internetseite bekannt gegeben. Tag der offenen Tür Schule entdecken. Gemeinschaft erleben. Jedes Jahr am ersten Samstag im Dezember öffnet das Franz-Stock-Gymnasium von 9 Uhr bis 13 Uhr seine Türen für alle, die unsere Schule näher kennenlernen möchten. An diesem Vormittag erhalten Sie vielfältige Einblicke in Unterricht, Projekte und das Schulleben am Franz-Stock-Gymnasium – und haben Gelegenheit, mit Mitgliedern unserer Schulgemeinschaft ins Gespräch zu kommen. Wir freuen uns darauf, Sie und Euch bei dieser Gelegenheit persönlich begrüßen zu dürfen! Anmeldungen Für die Jahrgangsstufe 5 Kinder, die neu in unsere Erprobungsstufe eintreten, können im Rahmen der zentralen Anmeldephase angemeldet werden. Zur Anmeldung kommen Sie bitte mit Ihrem Kind und bringen die folgenden vorbereiteten Unterlagen ausgefüllt mit (siehe auch unsere Checkliste zur Anmeldung: Den ausgefüllten Schüleraufnahmebogen unserer Schule Kopie des Impfausweises Kopie der Geburtsurkunde Kopie des Nachweises über den Masernschutz Zeugnis im Original mit Empfehlung Anmeldeschein der Grundschule (4-fach Ausführung) Fahrkostenantrag (nur bei Berechtigung auszufüllen) Für die Oberstufe Ein Einstieg in unsere gymnasiale Oberstufe ist ebenfalls möglich – sowohl nach einem Schulwechsel als auch zum regulären Beginn der Einführungsphase. Wir beraten gerne persönlich zu Fächerwahl und Einstiegsmöglichkeiten. Für die Anmeldung benötigen wir das aktuelle Halbjahreszeugnis und den Nachweis zum Masernschutz. Bei Fragen oder zur Terminvereinbarung hilft unser Sekretariat gerne weiter. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme! zu den Ansprechpartnern

  • Franz-Stock-Gymnasium | Gymnasium in Arnsberg | Berliner Platz 5, 59759 Arnsberg-Hüsten, Germany

    Am Franz-Stock-Gymnasium wird eine Kultur gelebt, die auf Vertrauen, Verlässlichkeit und echter Begegnung beruht – weil gute Schule immer zuerst Beziehung bedeutet. Franz Stock dabei mehr als ein Namensgeber: Als Mensch ist er Vorbild für eine Haltung, die Mut, Mitgefühl und Verantwortung verbindet. Das FSG sieht ihre Schüler, begleitet ihre Entwicklung mit pädagogischer Kompetenz und menschlicher Nähe. WIR SIND DAS FSG Willkommen am FSG Die Schule, das sind die Menschen. FSG erleben Wir wünschen eine schöne Adventszeit! Ankommen. Entfalten. Wachsen. zu den Ansprechpartnern FS-G ESCHICHTEN Unsere neuen Schulpullis - ein Zeichen der Gemeinschaft 3. Dez. Aufwachen, mitreden, mitgestalten – Jakobs Mission für die SV 12. Nov. „Das Klassenbuch“ – Eine Geschichte über Erinnerung, Mut und das, was bleibt. 22. Aug. Anker 1 MITEINANDER LEBEN UND LERNEN MINT Erprobungsstufe Deutsch Französisch Physik LRS Gedenkkultur Bilingualer Unterricht Mittelstufe Erdkunde Geschichte Biologie DELF Sprachencafé Ganztag Oberstufe Latein Politik Musik Gesundheit

  • Geschichte | FSG Arnsberg

    < Back Geschichte Geschichte ist ein unverzichtbares Fach, da es uns hilft, die Gegenwart zu verstehen, aus der Vergangenheit zu lernen und die Zukunft besser zu gestalten. Die in verschiedenen Jahrgangsstufen organisierten Exkursionen ermöglichen nicht nur das Eintauchen in die Vergangenheit, sondern auch ein besseres Verständnis der historischen Zusammenhänge. Die Xantenfahrt (Jahrgangsstufe 6) ist eine der Geschichtsexkursionen, die wir durchführen. Nachfolgend sehen Sie einen kurzen Auszug aus dem Bericht über die Xantenfahrt 2024: Im Archäologischen Park in Xanten erhielten die Schüler gruppenweise eine Rallye und machten sich auf den Weg, um möglichst viele Fragen zu beantworten. […] Neben dem Bezug zur Geschichte bietet die Rallye auch die Möglichkeit, die Kooperationsfähigkeit der Gruppen zu steigern, während sie sich gemeinsam auf die Spuren der Römer begeben haben. Was auch nicht vergessen werden darf: Wir hatten sehr gutes Wetter, sodass wir sehr dankbar sein konnten. […] Die Erinnerungskultur ist für uns ein sehr wichtiges Thema und spielt natürlich auch im Geschichtsunterricht eine große Rolle. Im Schuljahr 2024/2025 besuchten die Schüler der Jahrgangsstufe 10 entweder das Bunkermuseum oder die Gedenkhalle in Oberhausen. In der Gedenkhalle erarbeiteten die Schüler im Rahmen des Workshops „Erinnerungskultur im Wandel“ kleine Präsentationen und im Bunkermuseum fand der Workshop „Luftkrieg in Oberhausen“ statt. Für das Schuljahr 2025/2026 ist ebenfalls eine eintägige Exkursion geplant, und zwar zu der Alten Synagoge in Essen. Zurück Weiter

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