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SUCHERGEBNISSE

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  • Unsere neuen Schulpullis - ein Zeichen der Gemeinschaft

    Schon bevor die ersten Lieferungen eintrafen, war die Vorfreunde groß. Überall wurde darüber gesprochen, welche Farben es geben würde, wer sich einen Hoodie bestellt hatte und wer sich gleich mit mehreren Shirts eingedeckt hatte. Die neuen Schulpullis entwickelten sich schnell zum gemeinsamen Thema auf dem Schulhof. Als schließlich die Kisten eintrafen, ging alles überraschend schnell: Innerhalb einer Woche hielten alle ihre Bestellungen in den Händen. Ob Hoodie oder Shirt, dunkelgrün, schwarz, rot oder blau – auf einmal tauchten die neuen Farben in jeder Ecke der Schule auf. Manche trugen ihre Sachen schon am nächsten Tag, andere hoben sie sich für besondere Anlässe auf. Besonders praktisch war, dass die Lieferung rechtzeitig vor den anstehenden Klassenfahrten und Projekttagen ankam. Auf vielen Gruppenfotos zeigte sich derselbe Trend: verschiedene Klassen, unterschiedliche Jahrgänge, aber ein gemeinsames Logo. Und genau das machte sich auch im Alltag bemerkbar. Wenn Schülerinnen und Schüler verschiedener Klassen aneinander vorbeigingen, entstand durch die gemeinsamen Farben ein leises Gefühl von Zusammengehörigkeit – ganz ohne große Worte. Die neuen Schulpullis und Shirts sind inzwischen fest im Schulbild angekommen. Sie sind bequem, vielfältig kombinierbar und vor allem ein sichtbares Zeichen dafür, was das FSG ausmacht: Viele Wege, viele Klassen – und trotzdem eine Gemeinschaft.

  • Aufwachen, mitreden, mitgestalten – Jakobs Mission für die SV

    Die Schülervertretung (SV) unserer Schule erwacht zu neuem Leben – und das hat viel mit dem neuen Schülersprecher Jakob Schreiber  zu tun. Mit klaren Zielen, viel Energie und einem offenen Ohr für alle hat sich der vorgenommen, die Interessen der Schülergemeinschaft wieder stark zu machen. „Weil es so nicht weitergehen konnte!“, beschreibt Jakob den Auslöser für seine Kandidatur. In seiner Wahlrede sprach er offen an, was viele empfanden: Die SV sei „im Tiefschlaf“ gewesen, Aktionen seien ausgefallen und niemand habe sich wirklich zuständig gefühlt. „Wenn man merkt, dass etwas schiefläuft, muss man selbst aktiv werden“, so Jakob. Seine Botschaft: Es braucht einen Neustart – mit Struktur, Teamgeist und echten Veränderungen. Ein Neustart mit klarer Struktur Jakobs erstes Ziel ist es, die SV neu zu organisieren. „Wir wollen wieder klare Strukturen im Schülerrat schaffen, damit wir stabile Positionen vertreten können – statt nur ‚irgendwas‘ zu machen. “Dazu gehört auch eine enge Zusammenarbeit mit Lehrkräften, Schulleitung und Eltern. Nur so könne die SV sicherstellen, dass Anliegen der Schüler nicht einfach in einer Schublade verschwinden, sondern wirklich umgesetzt werden. Diskutieren, Vermitteln, Standhalten Am meisten Spaß macht Jakob das Reden. „Ich liebe es, über schulpolitische Themen zu diskutieren – auch wenn die Meinungen mal weit auseinandergehen. “Gerade das macht die Arbeit spannend, aber auch herausfordernd: „Eltern wollen dies, Schüler das, Lehrer sehen manches ganz anders – da braucht man Nerven und Kompromissfähigkeit.“ Manchmal müsse man aber auch standhaft bleiben, wenn es um zentrale Interessen der Schülerschaft gehe. Eine SV, die gehört wird Gemeinsam mit seinem engagierten Team – Lea, Paul, Tillmann und den Schulkonferenz-Mitgliedern Lara, Jake und Zoe – arbeitet Jakob daran, die SV zu einem echten Sprachrohr der Schüler zu machen. „Unser Ziel ist, dass sich wirklich jeder in unserer Arbeit wiederfindet“, sagt er. „Die Schule ist unser Lebensraum – und jeder soll die Möglichkeit haben, ihn mitzugestalten.“ Neben großen Projekten sollen auch kleine Ideen und Alltagsverbesserungen Raum bekommen. Offenheit und Teamgeist Besonders wichtig ist Jakob die Offenheit im Austausch: „Wir sind für alle da – jeder kann mich oder das Team jederzeit ansprechen oder über den Messenger erreichen. Die Tür ist immer offen. “Damit sendet der neue Schülersprecher ein klares Signal: Die SV ist kein abgehobenes Gremium, sondern ein lebendiger Teil der Schulgemeinschaft – mit Platz für jede Stimme.

  • „Das Klassenbuch“ – Eine Geschichte über Erinnerung, Mut und das, was bleibt.

    Es begann mit einem Satz. Gesprochen an einem Maitag im Jahr 2011, am Rande eines Klassentreffens. Die ehemaligen Schülerinnen und Schüler des Abiturjahrgangs 1971 des Franz-Stock-Gymnasiums saßen zusammen, blickten in alte Gesichter, lachten über alte Geschichten – und dann sagte jemand: „Man müsste das alles mal sammeln.“ Damals dachte wohl niemand ernsthaft daran. Aber der Gedanke blieb und wurde beim Klassentreffen sieben Jahre später im September 2018 konkret. Das „Goldene Abitur“ rückte näher. 50 Jahre nach dem Abschluss sollte mehr entstehen als Gruppenfotos vor Schulgebäuden. Die Frage stand im Raum: Wie erinnert man sich angemessen an eine Zeit, die einen geprägt hat – und zugleich so fern scheint? Vier aus der Runde beschlossen, es zu versuchen: Marion Klingelnberg, Michael Kleff, Regina Manecke und Dagmar Deiters.Sie wurden das Herz des Projekts. Und bald tauchten sie ab – in vergilbte Tagebücher, in vergessene Kartons, in Stadtarchive und Landesarchive. Was sie fanden, war mehr als nur Erinnerungsmaterial. Es war ein Schatz: alte Stundenpläne, Lehrerzitate, Briefe, politische Flugblätter, Theaterprogramme, Fotos vom Schullandheim, Zeitungsberichte, Dokumente aus Archiven – und Geschichten, viele Geschichten.Aus all dem entstand: „Klassenbuch 1963–1971“. 258 Seiten stark. Voller Leben. Die Schulzeit dieser Generation war mehr als Unterricht und Hausaufgaben. Sie fiel in eine Zeit des Aufbruchs. 1968 war nicht weit weg – auch wenn man in Neheim-Hüsten nicht auf die Barrikaden ging wie in Berlin.Doch der Wind der Veränderung wehte auch durchs Sauerland: Mädchen durften erstmals auf das Gymnasium. Im Fernsehen lief Beatmusik. Schüler diskutierten Politik und stellten Fragen, auf die es keine klaren Antworten mehr gab.   Das Buch erzählt zum Beispiel davon: Koedukation – Mädchen dürfen aufs Gymnasium! Zu den materiellen und ideologischen Rahmenbedingungen des Franz-Stock-Gymnasiums in unseren ersten Schuljahren Stundenplan 1969 und Hausaufgaben 1969/1971 Die Geschichte einer Politisierung in der sauerländischen Provinz Der Klang der Revolte Unser Landschulheim: Auszeit vom Schulalltag Theater: Brecht-Abend 1968 Die letzten 10 Monate – Tagebuchaufzeichnungen Rückblick: Ein Gebäude im Wandel der Zeit Im Vorwort des Buches heißt es: „Wenn sich der eine oder die andere an einige der Ereignisse anders erinnert, so liegt das in der Natur der Sache.“ Und tatsächlich: Das Klassenbuch ist keine Chronik mit Anspruch auf Vollständigkeit oder „objektive Wahrheit“.Es ist ein Mosaik, eine Rückschau in der Erinnerung der beteiligten Autorinnen und Autoren an eine Schulklasse und an ein Lebensgefühl in den bewegten Endsechziger- und frühen Siebzigerjahren. „Die Ereignisse in und außerhalb des Franz-Stock Gymnasiums [waren] Spiegelbilder dieser Ereignisse im Kleinen. Ob Jugendkultur – Zeitschriften wie Twen und konkret, Fernsehsendungen wie der Beat Club, Festivals wie das auf der Burg Waldeck oder die Essener Songtage –, Politik – der Übergang von der Großen Koalition zur Brandt-Scheel-Regierung –, Jugendbewegung – APO und Schülerbewegung: Das waren die Rahmenbedingungen, unter denen wir die Jahre bis zum Abitur 1971 als Klasse verbracht haben. … unser schulischer und außerschulischer Alltag war geprägt von Lebensgenuss und Konsumkultur auf der einen Seite, Interesse für gesellschaftliche Probleme und Politik auf der anderen. Erinnerungen sind immer subjektiv gefärbt. Vor allem, wenn es um lange zurückliegende Ereignisse geht. An bestimmte Sachen will man/frau sich gar nicht erst erinnern, bei anderen sind die Erinnerungen von Wunschdenken gelenkt“, so schreibt es das Redaktionsteam. Doch gerade in dieser Offenheit liegt der besondere Wert des Buches. Es zeigt: Erinnern heißt nicht nur bewahren, sondern auch aushalten, einordnen, manchmal neu verstehen. Das „Klassenbuch“ ist kein nostalgisches Zurücklehnen. Es ist ein Dokument der Auseinandersetzung: mit der Schule, mit der Gesellschaft, mit der eigenen Erinnerung. Und vor allem: mit der Frage, wie wir geworden sind, was uns in der Zeit des Heranwachsens geprägt und unsere Lebenswege beeinflusst hat. Es erzählt nicht nur die Geschichte einer Klasse – sondern auch die Geschichte einer Generation. Wer möchte, kann das Buch im Sekretariat des Franz-Stock-Gymnasiums einsehen. Und wer genau hinhört, wird vielleicht zwischen den Zeilen noch einmal diesen Satz hören :„Man müsste das alles mal sammeln.“ Zum Glück hat ihn damals jemand ernst genommen.

  • Die Wiedereröffnung des Tanzsaals: Wenn der Tanz einen neuen Ort findet.

    Die Wiedereröffnung des Tanzsaals am Franz-Stock-Gymnasium Die Wände riechen noch leicht nach frischer Farbe, große Spiegel reflektieren das weiche Nachmittagslicht, und über dem neuen Tanzboden liegt ein Hauch von Aufregung – der Tanzsaal des Franz-Stock-Gymnasiums ist zurück. Nicht am alten Platz, sondern an einem neuen Ort mitten im Herzen des Schulgebäudes. Anna, Vivienne und Turem stehen im neuen Raum um merken erst jetzt, was ihnen lange gefehlt hat.  Ein vertrauter Takt in neuer Umgebung Der alte Saal war in die Jahre gekommen, aber er hatte Seele. „Es war unser Rückzugsort“, sagt Anna. „Da drin war es egal, ob es draußen geregnet hat oder die Klassenarbeit mal wieder schrecklich lief. Wenn wir getanzt haben, war alles andere egal.“ „Früher sind wir nach dem Unterricht oft in den alten Saal gegangen“, erzählt Vivienne, während sie mit ihren Freundinnen durch den neuen Raum geht.“ Gemeinsam haben die drei Schülerinnen der Jahrgangsstufe 11 unzählige Stunden mit Musik, Bewegung und Lachen verbracht. Zusammen hatten die drei Freundinnen dort nicht nur eigene Choreografien entwickelt, sondern auch einen Projektkurs geleitet. Sie brachten jüngeren Schülerinnen erste Tanzschritte bei, gaben Tipps und motivierten. „Für viele war das der erste richtige Kontakt mit Tanz“, sagt Turem. „Es war schön, das weiterzugeben.“ Verlust auf Zeit Doch dann wurde der alte Saal geschlossen. Was folgte, waren Monate der Improvisation: Tanzen im Flur, in irgendwelchen freien Räumen, auf dem Schulhof. Die Bauarbeiten dauerten lange, doch das Warten hat sich gelohnt: Der neue Saal ist hell, mit schalldichten Wänden, moderner Musikanlage und großzügigen Spiegeln ausgestattet. Es war nicht mehr der alte Saal. Aber es war wieder ein Zuhause. Ein neuer Raum, ein neuer Anfang Zur Eröffnung bereiteten sie eine Choreografie vor. Während andere Reden hielten, taten sie das, was sie am besten können: erzählen – mit Bewegung. Ihre Choreografie war leise und laut zugleich – kraftvolle Linien, gebrochene Rhythmen, fließende Übergänge.  Ein Auftritt mit Herz Der Applaus war herzlich. „Wir wollten zeigen, was der Raum für uns bedeutet“, sagten die drei nach dem Auftritt. „Nicht der alte Ort ist zurück – aber das, was ihn für uns ausgemacht hat: Gemeinschaft, Kreativität, Spaß.“ Die letzten Schritte – und ein Anfang Als fast alle schon gegangen sind, bleiben Anna, Vivienne und Turem noch einen Moment. Sie lachen, testen ein paar Schritte, überlegen schon, wie sie den nächsten Projektkurs gestalten wollen. Dann löschen sie das Licht. Und man spürt: In diesem Raum werden noch viele Geschichten getanzt.  Wir werden hier miteinander leben und voneinander lernen.

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