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Logo des Franz-Stock-Gymnasiums in Arnsberg

Die Wiedereröffnung des Tanzsaals: Wenn der Tanz einen neuen Ort findet.

  • dohle4
  • 14. Mai 2025
  • 2 Min. Lesezeit

Die Wiedereröffnung des Tanzsaals am Franz-Stock-Gymnasium

Die Wände riechen noch leicht nach frischer Farbe, große Spiegel reflektieren das weiche Nachmittagslicht, und über dem neuen Tanzboden liegt ein Hauch von Aufregung – der Tanzsaal des Franz-Stock-Gymnasiums ist zurück. Nicht am alten Platz, sondern an einem neuen Ort mitten im Herzen des Schulgebäudes. Anna, Vivienne und Turem stehen im neuen Raum um merken erst jetzt, was ihnen lange gefehlt hat. 


Ein vertrauter Takt in neuer Umgebung

Der alte Saal war in die Jahre gekommen, aber er hatte Seele. „Es war unser Rückzugsort“, sagt Anna. „Da drin war es egal, ob es draußen geregnet hat oder die Klassenarbeit mal wieder schrecklich lief. Wenn wir getanzt haben, war alles andere egal.“

„Früher sind wir nach dem Unterricht oft in den alten Saal gegangen“, erzählt Vivienne, während sie mit ihren Freundinnen durch den neuen Raum geht.“ Gemeinsam haben die drei Schülerinnen der Jahrgangsstufe 11 unzählige Stunden mit Musik, Bewegung und Lachen verbracht.

Zusammen hatten die drei Freundinnen dort nicht nur eigene Choreografien entwickelt, sondern auch einen Projektkurs geleitet. Sie brachten jüngeren Schülerinnen erste Tanzschritte bei, gaben Tipps und motivierten. „Für viele war das der erste richtige Kontakt mit Tanz“, sagt Turem. „Es war schön, das weiterzugeben.“


Verlust auf Zeit

Doch dann wurde der alte Saal geschlossen. Was folgte, waren Monate der Improvisation: Tanzen im Flur, in irgendwelchen freien Räumen, auf dem Schulhof. Die Bauarbeiten dauerten lange, doch das Warten hat sich gelohnt: Der neue Saal ist hell, mit schalldichten Wänden, moderner Musikanlage und großzügigen Spiegeln ausgestattet. Es war nicht mehr der alte Saal. Aber es war wieder ein Zuhause.


Ein neuer Raum, ein neuer Anfang

Zur Eröffnung bereiteten sie eine Choreografie vor. Während andere Reden hielten, taten sie das, was sie am besten können: erzählen – mit Bewegung. Ihre Choreografie war leise und laut zugleich – kraftvolle Linien, gebrochene Rhythmen, fließende Übergänge. 


Ein Auftritt mit Herz

Der Applaus war herzlich. „Wir wollten zeigen, was der Raum für uns bedeutet“, sagten die drei nach dem Auftritt. „Nicht der alte Ort ist zurück – aber das, was ihn für uns ausgemacht hat: Gemeinschaft, Kreativität, Spaß.“


Die letzten Schritte – und ein Anfang

Als fast alle schon gegangen sind, bleiben Anna, Vivienne und Turem noch einen Moment. Sie lachen, testen ein paar Schritte, überlegen schon, wie sie den nächsten Projektkurs gestalten wollen. Dann löschen sie das Licht.

Und man spürt: In diesem Raum werden noch viele Geschichten getanzt. Wir werden hier miteinander leben und voneinander lernen.




 
 
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