Die „Jugend forscht“-Projekte am FSG

Auch in diesem Schuljahr sind viele Schülerinnen und Schüler in zahlreichen „Jugend forscht“-Projekten aktiv:
In zahlreichen Projekten aus verschiedenen naturwissenschaftlichen und mathematischen Disziplinen forschen Schülerinnen und Schüler, die von Kai Jonas, Stefan Burghardt, Andreas Pallack, Maximilian Wahner und Benedikt Bannenberg betreut und unterstützt werden.

Das besondere Engagement unserer Schülerinnen und Schüler möchten wir würdigen: Wir stellen an dieser Stelle alle Projekte vor.

Die „Jugend forscht“-Projekte 2015/16 am FSG

Charlotte Hennecke & Paulina Risse (Q1)

Antzipationsfähigkeit eines Tennisspielers
Wir sind Schülerinnen der Q1, besuchen den Sportleistungskurs unserer Schule und haben uns im Rahmen von Jugend-forscht mit der Frage beschäftigt, ob Antizipation messbar ist.
Unter Antizipation versteht man die vorstellungsmäßige Vorwegnahme einer Handlung, eines Ereignisses oder eines Erlebnisses. Da dieses Thema sehr umfangreich ist, haben wir uns auf den Tennissport spezialisiert.
Wir haben versucht auf mehreren Wegen diese Frage zu beantworten. Darunter zählte zum einen, dass wir mit drei verschiedenen Probandengruppen (Nichttennisspieler, Anfänger/Fortgeschrittene und Profis) zunächst einen Reaktionstest durchgeführt haben, um auszuschließen, dass die Antizipationsfähigkeit von der Reaktionszeit eines Tennisspielers abhängig ist.
Hier kamen wir zu dem Ergebnis, dass alle Probanden eine ähnliche Reaktionszeit aufweisen. Anschließend haben wir den Probandengruppen Aufnahmen eines Tennisspielers beim Aufschlagen gezeigt. Diese Videos wurden kurz vor dem Treffpunkt des Balles angehalten und die Probanden sollten daraufhin erahnen, wohin der Ball geschlagen wird. Im Gegensatz zum Reaktionstest sind hierbei erhebliche Unterschiede aufgetreten.
Die Profis bzw. Anfänger/Fortgeschrittene zeigten eine deutlich bessere Trefferquote als die Nichttennisspieler. Offensichtlich haben sie gelernt die Bewegung frühzeitig zu erkennen und zu lesen. Zudem konnten wir durch unser Projekt nachweisen, dass die Antizipationsfähigkeit eines Tennisspielers mit seinem Leistungsniveau steigt.
Betreuer: Kai Jonas, Stefan Burkhardt

Sophie Müller & Mirijam Lange (9a)

Einfluss von Videospielen auf die Konzentrationsfähigkeit
Das Gerücht, dass Videospiele die Konzentrationsfähigkeit von Jugendlichen negativ beeinflussen, ist umstritten. Ist an diesem Gerücht nun etwas dran oder ist es vielleicht sogar genau andersrum? Mit unserem Jugend-forscht-Projekt stellen wir uns genau dieser Frage und versuchen eine Antwort darauf zu finden. Um Ergebnisse verifizierbar festzuhalten, benutzen wir die von Universitäten standardisierte D2-Aufmerksamkeit-Belastungstests mit den dazugehörigen Normen. Im Mittelpunkt unserer Studie steht das beliebte Videospiel „Fifa“, da dieses bei den meisten Jugendlichen bekannt ist und gegebenenfalls leicht beigebracht werden kann. Das Prinzip der Studie beruht darauf, die Konzentrationsfähigkeit vor dem Videospiel als Grundwert zu messen, um diesen dann mit einem Folgewert nach dem Spielen von Fifa zu vergleichen. Unsere Ergebnisse zeigen, dass sich die Konzentrationsleistung durch ein zehnminütiges Videospiel durchschnittlich um 21, 26% erhöht.
Des Weiteren sind Studien zu anderen Spielgenres als Vergleich in Planung. Ebenfalls wollen wir bei unseren Forschungen herausfinden, wie lange die Konzentrationssteigerung anhält, indem wir die Spielzeit verlängern oder Pausen zwischen dem Spielen und der Testdurchführung einbauen. Zudem versuchen wir einen möglichen Lerneffekt des D2-Testes auszuschließen und ermitteln diesbezüglich die Abhängigkeit (Korrelation) zwischen der Konzentrationssteigerung und dem Lerneffekt.
Betreuer: Kai Jonas

Jan Detzner & Jan Holluba (9a)

Experimente mit Halbleitergassensoren
Wir sind Jan Holluba und Jan Detzner aus der Klasse 9a und ­­­­­­­­­­experimentieren mit Halbleitergassensoren.
Zuerst forschten wir mit einem professionell hergestellten Gassensor der Universität Paderborn.
Nach einigen Tests entwickelten wir mit einfachsten Mitteln (Becherglas, Draht und selbst hergestelltes Deckweiß (ZnO)) einen eigenen Gassensor.
Vergleichende Messwerte zwischen dem professionellen und unserem selbst gebauten Sensor ergaben nur geringfügige Unterschiede, sodass wir die Funktionsfähigkeit nachweisen konnten.
Ziel unseres Projektes ist es, die Sicherheit zu verbessern.
So könnte einer unserer Sensoren zum Beispiel den CO2-Gehalt im Raum messen, um bei einem Schwellenwert ein Signal an einen Computer zu senden, welcher dann ein Fenster im Raum öffnet und somit Leben rettet.
Ebenso wäre es denkbar, einen Gassensor im Chemieraum unserer Schule zu installieren, um sicher zu sein, dass kein Gas aus den Gasleitungen austritt, wenn Schüler vergessen haben diese zuzudrehen.
Betreuer: Benedikt Bannenberg

Adrian Siegerink, Leon Scheiter & Frederik Rennebaum (Q2)

DisCo 2.0 – Innovativ und effizient von A nach B:
Wir sind das Jufo-Trio Adrian Siegerink, Leon Scheiter und Frederik Rennebaum.
Ziel unseres Projektes ist zu versuchen ein Flugobjekt zu bauen, welches selbstständig von einem Ort zu einem anderen Ort fliegen kann. Es sollte eine möglichst große Strecke zurücklegen können und dabei effizienter als ein Quadrocopter sein. Wir konstruieren dazu eine Mischform aus einem Flugzeug und einem Quadrocopter.
Das Flugobjekt soll zum Transport von Gegenständen und zur Überwachung dienen.
Unser erstes Modell war aus Elapor (siehe Bild). Zurzeit arbeiten wir aber an einem verbesserten Prototyp aus GFK (Glasfaserverstärkter Kunststoff).
Liebe Grüße,
euer DisCo-Jufo-Team
Betreuer: Maximilian Wahner

Martin Schönfeld & Tobias Janßen (Q2)

Anlockwirkung verschiedener Lichtwellen auf nachtaktive Insekten

Aufgrund der zunehmenden Lichtverschmutzung der Nacht durch künstliches Licht und dessen negative Konsequenzen für nachtaktive Insekten haben wir uns zum Ziel gesetzt herauszufinden, welches Licht die stärkste Anlockwirkung auf Insekten hat, um so die Möglichkeit zu schaffen diese Lichtwellen in Zukunft zu vermeiden. Zur Untersuchung haben wir mehrere „Lichtfallen“ gebaut, welche die nachtaktiven Insekten unter Verwendung jeweils verschiedener Lichtspektren anlocken und fangen. Um spezifische Lichtspektren zu erzeugen, haben wir RGB´s benutzt. Erweitert wurde die Versuchsreihe durch den Einsatz von UV-LED´s. Durch die empirische Untersuchung können wir am Ende der Experimente Aussagen über die „Anlockwirkung“ der getesteten Lichtspektren machen. Unsere Versuche belegen eindeutig, dass nachtaktive Insekten stärker von kurzwelligem Licht angezogen werden als von langwelligem, was gerade die Versuche mit dem UV-Licht eindrucksvoll bestätigten. Als weiterführende Fragestellung wäre beispielsweise die Untersuchung von Lichtspektren interessant, die für das menschliche Auge unsichtbar sind. Ebenso könnte die Erkenntnis, dass rotes, langwelliges Licht einen geringen bis keinen Einfluss auf nachtaktive Insekten hat, zur Entwicklung und Anpassung der Gastromieaußenbeleuchtung oder der Straßenbeleuchtung führen.
Betreuer: Maximilian Wahner, Kai Jonas

Björn Lukowski (7a)

Münzwurfserien:
In meinem Projekt geht es um Münzwurfserien und das Auftreten deren Häufigkeit, um so die tatsächlichen Gewinnchancen bei Glücksspielen abwägen zu können.

Die „Jugend forscht“-Projekte 2014/15 am FSG

Florian Maszun & Timon Senft (EF):

besser

Verschlüsselung in Notenschrift

In Zeiten der ständigen Überwachung seitens NSA und dergleichen wollen wir uns eine eigene Verschlüsselungs-methode erarbeiten. Hast du eine Nachricht, die du jemandem mitteilen willst, ohne dass man diese versteht außer dem Empfänger? Dann mach’s mit Noten. Dieser Text wird in Noten „umgeschrieben“ und dann dem Empfänger überreicht. An sich sehr simpel. Aber versuch‘ das mal so zu schreiben, dass a) der Text schwer zu entschlüsseln ist und b) sich die gespielten Noten gut anhören.

Betreuer: Stefan Burghardt, Kai Jonas, David Krüger

 

Björn Lukowski, Leon Thomas & Erkun Eryilmaz (6b)

JuFo Kaprekarzahlen

Kaprekar-Zahlen:

„Unser Projekt beschäftigt sich mit dem Auffinden sogenannter Kaprekar-Zahlen oder auch Kaprekar-Konstanten. Um die Kaprekar-Konstante einer drei-, vier-, sechs-, acht-, neun- oder zehnstelligen Dezimalzahl, bei der nicht alle Ziffern gleich sind, zu erhalten, ordne man die Ziffern der betreffenden Zahl (ggf. mit führenden Nullen) einmal so, dass die größtmögliche Zahl entsteht, und dann so, dass die kleinstmögliche Zahl entsteht. Dann bildet man durch eine Subtraktion die Differenz und wendet das Verfahren auf das Resultat erneut an. Nach endlich vielen Schritten erhält man – unabhängig von der Ausgangszahl – eine bestimmte Zahl. Diese Zahl heißt „Kaprekar-Konstante“. Unser Projekt versucht die Regelmäßigkeiten zu entdecken, die diese Zahlen entstehen lassen.“

Betreuer: Stefan Burghardt

 

Damian Jansen, Nicola Bühner & Elvin Fengler (EF):

Kuehlakku

Eiskalte Erholung:

Wir wollen eine Studie erstellen, in der wir testen, ob man nach einer Maximalbelastung durch Kühlung der Hauptschlagader an den Handgelenken den Erholungspuls schneller erreichen kann, um bessere Leistungsergebnisse im Präzisionsbereich erzielen zu können. Beispiel: Elfmeterschießen beim Fußball.

Betreuer: Stefan Burghardt, Kai Jonas

 

Sher Ali und Lukas Baum (8a):

Ali Baum

Radonbelastung in Häusern meiden und sich davor schützen:

Wir untersuchen, wie man das Edelgas Radon (Rn) im Keller abschirmen kann. Denn Radon trägt zu schätzungsweise 40% des Lungenkrebs bei. Dabei haben wir mithilfe eines Staubsaugers die Radongase in einem Motorfilter, der im Staubsauger integriert war, konzentrieren können. Nach 15-minütigem Staubsaugen haben wir mit einem Geiger-Müller-Zähler die Radioaktivität gemessen. Dabei haben wir festgestellt, dass die gemessenen Werte nicht gering waren. Wir überlegten uns, womit man das Edelgas dämmen kann, sodass die Gesundheit nicht gefährdet wird.

Betreuer: Kai Jonas, Maximilian Wahner

 

Tobias Janßen (Q1) & Nelson Neves (EF):

IMG_5510

Elektrische Wärmeweste

Am 27.10.2013 ist ein 44-jähriger Angler bei einem Bootsunfall auf der Sorpe ums Leben gekommen. Mit einer Rettungsweste hätte er vermutlich länger überlebt, wäre aber wahrscheinlich an Unterkühlung verstorben. Das veranlasste uns dazu, im Bereich der Lebensrettung zu forschen und so kamen wir auf die Idee, eine wärmende Rettungsweste gegen Unterkühlung zu erfinden. Das Projekt ist eine Weiterentwicklung des letztjährigen gesundheitspreisgekrönten Projektes bei Jugend forscht. Der diesjährige Schwerpunkt der Forschung liegt dabei nicht mehr auf der Untersuchung chemischer Reaktionen, sondern auf physikalischen Phänomenen zur Wärmeerzeugung. Ein Konstantandraht wird hierzu in die entsprechende Weste/Anzug eingebaut. Der Schwerpunkt der Forschung liegt in der gleichmäßigen Erwärmung und der wasserfesten Isolierung des Drahtes.

Betreuer: Kai Jonas, Maximilian Wahner

 

Thabea Sperling (7b):

IMG_5524

Mit Zucker lacht das Leben???

„Hallo, ich bin Thabea aus der 7b. In meinem Projekt erforsche ich, wie sich der vierwöchige Verzicht von Süßigkeiten auf das allgemeine Befinden auswirkt. Dazu habe ich eine Tabelle angelegt, in die ich eintrage, wie ich mich fühle und wie sich der Verzicht auf die Konzentration und den Heißhunger auswirkt.“

Betreuerin: Janina von Przewoski

 

Michelle Leutner & Ceyda Yüzüak (6a):

Anti-Ameisenmittel

„Wir möchten ein Anti-Ameisenmittel erstellen, welches die Ameisen nicht tötet, sondern davon abhält ins Haus zu kommen, wenn man zum Beispiel im Sommer die Gartentür offen hat. Mithilfe eines Ameisenterrariums wollen wir die Ameisen beobachten und mit ihnen verschiedene Tests durchführen.“

Betreuerin: Janina von Przewoski

Chiara Wiktor (EF):

IMG_5503

Druckmesssystem für Fahrräder

Ein Fahrrad über ein Laufband fahren zu lassen hört sich im ersten Moment witzig an, hat aber einen ernsten Hintergrund. Jährlich werden Unfälle durch Reifenschäden verursacht, wenn auf den Reifen zu viel oder zu wenig Druck vorhanden ist. In meinem Projekt arbeite ich an einem Druckmesssystem für Fahrräder, da es noch keines für sie, sondern nur für Autos, gibt. So sollen die Fahrradfahrer frühzeitig eine Warnung erhalten, wenn etwas mit ihrem Reifendruck nicht stimmt und so können auch weitere Unfälle vermieden werden.

Betreuer: Herr Dr. Pallack

 

Cedrick Mack & Dustin Schliwka (6a):

JuFo 6 Fische

Erkennung von Fischen anhand der Rückenflosse

Wir, Cedric und Dustin, sind beide interessierte Angler. Wir angeln sogar in einem Verein. Uns ist schon öfters aufgefallen, dass sich einige Fische sehr ähneln und nur schwer zu unterscheiden sind. Es ist aber wichtig, Fische richtig unterscheiden zu können. In einigen Gewässern gibt es geschützte Tierarten, die man nicht töten darf. Tötet man sie trotzdem, macht man sich strafbar. In diesem Fall kann man sogar angeklagt werden. Um das zu vermeiden und die Fischarten richtig unterscheiden zu können, ist es hilfreich, sich die Rückenflosse Dorsalis 1 anzuschauen.

Wir haben bei der Dorsalis 1 die Hart- und Weichzahlen übersetzt. Diese beschreiben den Aufbau der betrachteten Rückenflosse. Als Beispiel dient der Hecht:

  • Hartstrahlen IV (übersetzt 6)
  • Weichstrahlen 13-15

Dies haben wir bei dem Großteil der deutschen Fische gemacht, um eine Grundlage für die Unterscheidung schaffen. Die Zahlen haben wir natürlich jedes Mal aufgeschrieben. Momentan versuchen wir geeignete Bildformate zu finden, um mit Hilfe eines Computerprogramms und fischartspezifischen geometrischen Formen (die Rückenflosse ist bei jeder Art anders) eine schnelle Identifikation der Fische direkt am Gewässer zu ermöglichen.

Betreuer: Stefan Burghardt

 

Yvonne, Katharina, Lina & Lena (6e):

IMG_5480

Mrs. Perfect

Wir sind Lina, Yvonne, Katharina und Lena aus der 6e. In unserem Jugend-forscht Projekt suchen wir die „Traumfrau“. Wir wollen herausfinden wie die Jungs und Männer sich die perfekte Frau vorstellen. Mit unserer Auswertung der 6. Klasse wollen wir schauen, wie unterschiedlich ihre Meinung ist.  Wir wollen untersuchen, welche Haarfarbe, welchen Körperumfang, welches Gesicht und ob sie ein symmetrisches Gesicht mögen.

Betreuerin: Anna Buss

 

Carina Raulf (Q1):

IMG_5472

Shred in 30 days?

„Hallo, ich bin Carina, 16 Jahre alt und gehe in die Q1. In meinem Jugend-forscht-Projekt untersuche ich, inwiefern Fitness das Gewicht und den Körperumfang beeinflussen kann. Das Versprechen „Shred in 30 days“ von Jilian Michaels („Schlank in 30 Tagen“) werde ich mit mehreren Testpersonen überprüfen, indem wir jeden Tag ein 30 Minuten-Workout 30 Tage lang durchführen, um zu sehen, ob sich das Gewicht und der Körperumfang wirklich reduziert.“

Betreuerin: Janina von Przewoski

 

Moritz Raffenberg & Tom Kordt (6a):

JuFo Schnecke

Anti-Schneckenspray

„Wer kennt das nicht? Liebevoll hergerichtete Blumen- und Gemüsebeete und ein paar Tage später ist alles abgefressen. Wir erstellen ein Anti-Schneckenspray! Es wird die Schnecken aus den Gärten fernhalten, aber nicht töten. Das Schneckenspray ist rein biologisch und besteht zum Beispiel aus verschiedenen Teesorten. “

Betreuerin: Janina von Przewoski

 

Christin Hose (Q 1):

JuFo gefrorener Fisch

Der perfekte Angelköder

„Ich bin Christin Hose und besuche die Q 1. Ich nehme bereits zum zweiten Mal an „Jugend forscht“ teil, diesmal im Bereich „Arbeitswelt“. In meinem Forschungsprojekt versuche ich den „perfekten“ Angelköder herzustellen, der einem echten Fisch in Form, Farbe und Geruch sehr nah kommt, um beste Fangergebnisse bei den Anglern zu erzielen. Zwar habe ich selber noch nie geangelt, interessiere mich aber für die Fertigungstechniken, die Kunststoffchemie und die Reaktion von Fischen auf unterschiedliche Köderarten. Um alle Raubfische anzusprechen, versuche ich als Köderfisch die so genannte kleine Maräne zu imitieren. Sie ist der Hauptfutterfisch vieler Raubfische in den Stauseen unseres Sauerlandes (Möhnee, Sorpe, Bigge). Die ersten Köder werden bestimmt in den kommenden Wochen fertiggestellt. Wenn ihr selbst gern angelt und Interesse habt den Köder für mich zu testen, meldet euch bei mir oder bei Herrn Jonas.“

Betreuer: Kai Jonas

 

Katharina Levermann (Q1):

Levermann

Zusammenhang von Ernährung und Konzentrationsleistung

„Ich bin Katharina Levermann und gehe in die Q1. – Wer ist heute Morgen wieder ohne Frühstück aus dem Haus gegangen? Und wer hat gestern Abend beim Fernsehen Süßigkeiten oder Chips gegessen? – Welche Auswirkungen das Essverhalten auf die Konzentrationsleistung im Schulalltag hat, möchte ich in meinem Projekt herausfinden. Dafür werde ich in verschiedenen Jahrgangsstufen Konzentrationstest und Befragungen durchführen.“

Betreuerin: Janina von Przewoski

Lorena Unger & Anita Suntharalingam (Q1):

Ingwer

Die Wunderknolle „Ingwer“

„In unserem Projekt geht es um die Wunderknolle Ingwer. Unser Ziel ist der Beweis der positiven Wirkung auf das Immunsystem und auf das allgemeine Wohlbefinden. Dabei werden zwei Versuchsgruppen, welche unterteilt sind in Probanden, die zwei Mal täglich Ingwertee trinken und in Probanden, die keinen Ingwertee trinken, gegenüber gestellt.“

Betreuerin: Janina von Przewoski

 

Hannah Sperling (Q1):

Sperling Hannah

Wie kann man die Gehirnleistung verbessern? – „Red Bull verleiht Flügel?“

„In meinem Projekt möchte ich erforschen, ob und in wie weit Red Bull bzw. Coffein die Gehirnleistung verbessert. Dazu sind eine Reihe von Tests vorgesehen, mit deren Hilfe ich herausfinden möchte, in welchen Bereichen (z.B. Reflexe oder Konzentration) Coffein einen Einfluss auf den menschlichen Körper hat. Außerdem möchte ich die Langzeitwirkung genauer beobachten und letztendlich herausfinden, ob Coffein in Form von Red Bull ein geeignetes Mittel ist, um die Gehirnleistung kurz- oder langfristig zu optimieren.“

Betreuerin: Janina von Przewoski

 

Alexander Krause, Henrik Eickel & Philipp Schnettler (7b):

IMG_5429

Untersuchung des Mpemba-Effektes

„Wir sind Philipp Schnettler, Alexander Krause und Henrik Eickel aus der Klasse 7b. Wir untersuchen den Mpemba-Effekt. DerMpemba-Effekt bezeichnet das paradoxe Phänomen, bei dem heißes Wasser unter bestimmten Bedingungen schneller gefriert als kaltes Wasser. Der Mpemba-Effekt wurde noch nicht erforscht; es gibt lediglich Erklärungsansätze hierzu. Zunächst haben wir diesen Effekt nachgewiesen, indem wir ein mit Wasser gefülltes Becherglas bis ca. 60 °C erhitzten und ein zweites Becherglas mit Wasser in Raumtemperatur gleichzeitig in den Gefrierschrank stellten. Mit Thermometern und dem Ti-nspire-Taschenrechner beobachteten wir genau, wann das heißere Wasser das kältere einholt. Um den Mpemba-Effekt wirklich erforschen zu können, werden wir versuchen, den Effekt unter verschiedenen Bedingungen, wie z.B. Temperatur, Luftdruck, verschiedenen Glasformen etc. zu testen.“

Betreuer: Kai Jonas

 

Jan Detzner & Jan Holluba (8a):

JuFo Jan

Optimierung einer PC-Wasserkühlung

„Wir sind Jan Holluba und Jan Detzner aus der Klasse 8a und untersuchen in unserem Projekt, welche Flüssigkeiten am besten zum Kühlen eines Computers geeignet sind. Dazu arbeiten wir mit einer selbst gebauten Wasserkühlung. Hier wird die vom System erwärmte Kühlflüssigkeit von einer Pumpe durch einen mit Wasser gefüllten Ausgleichsbehälter gepumpt. Die Flüssigkeit kühlt sich dadurch ab und wird anschließend wieder zum PC geleitet.

Mit einem speziellen Computerprogramm, das eine Belastung simuliert, kann die CPU-Temperatur ausgelesen werden. Zudem nutzen wir einen Temperaturfühler am Prozessor und testen, welche Flüssigkeit die niedrigsten Temperaturen erreicht.“

Betreuer: Kai Jonas

 

Luca Di Lillo, Tim Jellentrup & Daniel Kurz (Q 2):

JuFo Q2

Projekt: Energierückgewinnung

Die Schüler Daniel Kurz, Luca Di Lillo und Tim Jellentrup treten auch in diesem Jahr beim Jugend forscht-Schülerwettbewerb an. Dabei führen sie ihr letztjähriges Projekt fort, bei dem es um die Rückgewinnung der beim Bremsen verlorengehenden Energie geht. Nachdem bereits im letzten Jahr ein funktionierendes Rekuperationssystem entwickelt wurde, liegt der Fokus jetzt auf der Verbesserung des Systems und der Steigerung der Effizienz, basierend auf bereits bestehenden und neu gesammelten Daten. Zu diesen Verbesserungen gehört –  unter anderem – ein eigens entwickeltes, auf das System abgestimmtes Getriebe und ein neues Konzept der Energiespeicherung.

Dass die Idee der Rekuperation (lat. recuperare = wiedererlangen, wiedergewinnen) auch weiterhin ihren Platz in der Forschung hat, zeigt die immer noch heiß diskutierte Energiepolitik und das Bestreben von Ingenieuren, Entwicklern und Erfindern immer neue, effizientere und sparsamere Energiekonzepte zu entwickeln.

Letztlich geht es nicht nur darum, möglichst wenig Grundenergie zu verbrauchen, sondern auch um einen möglichst geringen Energieverlust. Rekuperationssysteme bringen uns dem Erreichen dieses Ziels näher. Darum arbeiten die drei Abiturienten auch weiterhin an der praktischen Umsetzung eines solchen Systems.

Betreuer: Dr. Jenny Peters/ Kai Jonas

 

Mirijam Lange &Sophie Müller (8a):

JuFo Algen

Algen – mehr als Aquariumsschädlinge?

„Die meisten Aquarianer würden am liebsten Algen dauerhaft aus ihrem Wasserbecken entfernen. Wir aber wollen Algen gezielt züchten und gegebenenfalls sogar als Tablette, Handcreme oder Speise nutzbar machen. Mit unserer Forschungsarbeit ist nicht nur Theorie, sondern auch schwere körperliche Arbeit verbunden. Oft wurden mehrere Stunden investiert, um in dem nahegelegenen Bach auf Algenjagd zu gehen. Mittlerweile haben wir auch schon mehrere verschiedene Arten in unserer Umgebung entdeckt, wie zum Beispiel: „Cladophora“ oder „Microspora“. Mit der Zeit konnten wir die verschiedenen Bedingungen und Wachstumsverhalten der jeweiligen Arten analysieren. Zudem sind weitere Studien zum Thema „Algenhandcreme“ geplant. Wir konnten wirklich überraschende Entdeckungen machen und bereits bestätigen, dass Algen durchaus sehr nützlich sein können.“

Betreuer: Kai Jonas/ Janina von Przewoski